Gasanbieterwechsel

Deshalb zahlt Ihr Nachbar weniger als Sie!

Und hat auch noch weniger Stress als Sie. Zumindest falls Sie noch nicht regelmäßig den Gasanbieter wechseln. Treue Kunden werden für ihre Loyalität bestraft, denn ihnen wird zu viel berechnet. Gleichzeitig wird der regelmäßig wechselnde Nachbar von Gasanbietern mit Prämien und Boni belohnt. Unfair, oder?

  • wer noch nie den Gasanbieter gewechselt hat, zahlt im Schnitt 555 € zu viel
  • wer einmal wechselt, erlebt im 2. Vertragsjahr eine unangenehme Überraschung
  • wer schlicht zum billigsten Gasanbieter wechselt, tappt direkt in eine Falle
Stolperfallen beim Stromtarif Vergleich

Damit Ihr Gasanbieterwechsel nicht zum Desaster wird, haben wir in diesem Artikel die wichtigsten Tipps zusammengefasst. So werden Sie gekonnt Minenfelder durchqueren und garantiert nicht Schiffbruch erleiden. Wichtig dabei sind diese 3 zentralen Fragen, sozusagen der Kompass für Ihre persönliche Reise zum besten Gasanbieter. Na denn man tau!

1. Automatisch wechseln lassen oder selbst aktiv werden

  • Selbst über klassische Vergleichsportale wechseln oder in die Hände eines modernen Tarifoptimierers geben?

2. Einmal wechseln - oder doch lieber regelmäßig?

  • Den Gasanbieter jährlich wechseln und dick Kohle einstreichen oder lieber einmal wechseln, weniger sparen und dafür Ruhe haben?

3. Wann ist der richtige Zeitpunkt für den Wechsel?

  • Wann erzielen Sie den günstigsten Gaspreis - beim frühzeitigen Wechsel oder kurz vor Ablauf der Kündigungsfrist?

Automatisch oder manuell den Gasanbieter wechseln - was präferieren Sie?

Im Endeffekt ist dies eine Typ-Frage. Nein, Sie brauchen keinen Bravo Persönlichkeitstest ausfüllen, es geht ganz schnell: sind Sie eher Typ Selbermachen oder Typ Ich-habe-Besseres-zu-Tun? Zugegebenermaßen ist der Gaspreisvergleich über die etablierten Vergleichsportale nicht mehr so komplex, wie er es zu Beginn der Internet Ära war. Trotzdem erfordert er eine gute Kenntnis über den Markt und Hintergrundwissen, ohne welches Sie schnell in eine der zahlreichen Stolperfallen treten könnten.

Auf den Punkt gebracht

Den Gasanbieter zu wechseln ist simpel und führt schnell zu großen Einsparungen. Wenn das so ist, warum wechseln so wenige deutsche Verbraucher? Ungefähr 90% haben letztes Jahr nicht ihre Gastarife gewechselt, trotz potenziell mehrer hundert Euro an Ersparnissen.

SwitchUp-Empfehlung:

Sie müssen nicht direkt - wie Farin Urlaub es sich wünscht - auf die Straßen gehen und demonstrieren. Nutzen Sie Ihre Kaufkraft und Konsumverhalten, um den Energiemarkt aufzurütteln. Den Gasanbieter wechseln geht auch vom Sofa aus - egal, ob per Vergleichsportal oder via Tarifoptimierer.

Den Gasanbieter automatisch wechseln lassen via Tarifoptimierer

Neue Technologien werden oft auch Hochglanz poliert, laufen von innen dann aber oft nicht so rund, wie ihre Erfinder es gerne hätten. Gute Neuigkeiten für Sie: die meisten dieser Services sind mittlerweile aus den Kinderschuhen heraus und stellen somit eine moderne Alternative zu den klassischen Vergleichsportalen dar.

Heutzutage gibt es bereits über 10 Varianten, die dem von SwitchUp gegründeten Modell folgen. Bei allen steht der automatische Wechsel im Vordergrund. In ihren Bezahlmodellen unterscheiden sie sich allerdings erheblich. Während SwitchUp seinen automatischen Wechselservice für Sie als Kunde kostenfrei anbietet, finanzieren sich die meisten anderen Optimierer durch Anteile an Ihrer Ersparnis durch den Wechsel. Bei einer Provision von 30% und einer Ersparnis von 100 € durch den Wechesl des Gaslieferantes würden Sie also bei solch einem Service 30 € für die Nutzung zahlen. SwitchUp kann seinen Service kostenfreianbieten, da wir uns durch eine Wechselprovision vom neuen Gasanbieter finanzieren - wie es die Vergleichsportale auch machen.

Übersicht: Gasanbieter selber wechseln oder automatisch wechseln lassen

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SwitchUp Quick Tipp: Durch unseren einzigartigen Rechtsschutz dank Kooperation mit der ARAG läuft der Gasanbieterwechsel garantiert problemlos und rechtlich abgesichert für Sie ab.

Warum jährlich wechseln mehr Sparpotenzial mit sich bringt

Finanzexperten empfehlen, den Gasanbieter zu wechseln. Aber wie oft Sie das tun sollten ist, erneut, eine Typfrage: möchten Sie maximal sparen und jährlich wechseln oder soll es bei einem einmaligen Wechsel bleiben?

Auf den Punkt gebracht

Durch regelmäßige Optimierungen können Sie sichergehen, dass Sie dem Gasanbieter kein Geld schenken. Preiserhöhungen sind die Regel, nicht die Ausnahme.

SwitchUp-Empfehlung:

Wem es wichtig ist, die Ersparnis zu maximieren, sollte den Gasanbieter regelmäßig wechseln. Falls Sie dazu nicht bereit sein sollten, dann empfiehlt sich ein Gasanbieter, der nicht durch übermäßige Preiserhöhungen auffällt.

Maximale Ersparnis durch jährlichen Gasanbieterwechsel

Bezogen auf den Grundversorgungstarif, in welchem sich immer noch ein Großteil der deutschen Verbraucher befinden, ist das Sparpotenzial durch einen Gastarifwechsel extrem hoch. Bei einer durchschnittlichen Wohnung von ungefähr 100m² könnten Sie durch einen Bonustarif um die 400€ jährlich sparen. Sie können die paar läppischen Euronen auch natürlich einfach weiterhin dem Grundversorger schenken und nicht wechseln.

Aber aufgepasst: verpassen Sie die Gasanbieterwechsel Kündigungsfrist und wechseln nicht rechtzeitig spätestens zum Ende des ersten Vertragsjahres, rutschen Sie in das zweite, sehr viel teurere Vertragsjahr.

Oft sind gerade die Erstplatzierten Discounter Gasanbieter des Gaspreisvergleichs die Anbieter, die besonders durch Preiserhöhungen im 2. Jahr und viele Kundenbeschwerden auffallen. Meiden Sie also solche Anbieter lieber, auch wenn die Ersparnis noch etwas höher wäre.

Geringere Basiskosten bei einmaligem Gasanbieterwechsel

Alternativ können Sie auch nur einmalig den Gasanbieter wechseln. Dann passen Sie allerdings darauf auf, einen Gaswechsel ohne Prämie bzw. Bonus zu wählen, denn diese sind oft mit günstigeren Basiskosten versehen. Somit fallen die monatlichen Abschläge auch geringer aus. Was für Sie eher in Frage kommt, hängt somit auch von der individuellen Situation und Ihren Präferenzen ab: lieber auf längere Zeit einen großen Batzen Geld sparen und monatlich etwas mehr zahlen oder monatlich weniger zahlen, dafür aber auch weniger einsparen.

Besonders beim einmaligen Wechsel möchten wir Ihnen ans Herz legen, einen Gasanbieter zu wählen, dessen Preiserhöhungspolitik nicht fragwürdig ist. Typischerweise nehmen gerade die günstigsten Discounter Anbieter im zweiten Jahr extreme Preiserhöhungen vor, wodurch die Ersparnisse des ersten Jahres schnell wieder futsch sind.

Die Vor- und Nachteile von jährlichen vs. einmaligen Gasanbieterwechsel im Überblick

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Wann wechseln? Wenn der Gaspreis am günstigsten ist!

Im Gegensatz zu Strompreisen, welche kontinuierlich steigen, sind Gaspreise gewissen Fluktuationen ausgesetzt. Trotzdem geht der Trend eher nach oben.

Auf den Punkt gebracht

Mit Gaspreisen zu spekulieren können Sie machen, müssen Sie aber nicht: ein Blick auf den aktuell günstigsten Gasanbieter ist wahrscheinlich sehr viel einfacher und führt schneller zum Ziel. Das Gute daran: viele Gasanbieter ermöglichen den Gaswechsel lange bevor die Belieferung stattfindet (in der Regel zwischen 6-12 Monate früher).

SwitchUp-Empfehlung: 

Wenn Sie den Wechsel schon im Voraus beauftragen, können Sie sich den aktuell günstigsten Gaspreis sichern. Auch wenn sich im absoluten Ausnahmefall am vertraglich gesicherten Preis noch etwas ändern sollte, steht Ihnen eine Sonderkündigung zu.

Option 1: frühzeitig den Gasanbieterwechsel vornehmen

Sichern Sie sich den aktuell günstigsten Gaspreis durch einen frühzeitigen Gasanbieterwechsel! Viele Gasanbieter ermöglichen den Wechsel schon mehrere Monate im Voraus - 6, 12 Monate oder in Ausnahmefällen sogar noch früher.

Dies bedeutet keinerlei Mehraufwand für Sie als Verbraucher. Der neue Anbieter fragt beim aktuellen Gasanbieter die restliche Vertragslaufzeit an. Der Gasanbieterwechsel wird dann automatisch zum Ende des aktuellen Vertrags eingereiht und eine nahtlose Versorgung wird gewährleistet.

Option 2: kurz vor Ablauf der Kündigungsfrist den Gasanbieter wechseln

Im Kontext des Strom- und Gaswechsels ist es ein Irrglaube, scheinbare Flexibilitäten auf Teufel komm raus wahren zu müssen. Falls Sie sehr gerne Lotto oder Roulette spielen, dann ist diese Option vielleicht doch das Richtige. Die Gaspreise werden allerdings insgesamt über die nächsten Jahre steigen - auch wenn Sie zwischenzeitlich Phasen von Niedrigpreisen erleben werden.

Ähnlich wie bei Strompreisen auch werden Kostenerhöhungen (z.B. Einkauf von Gas an der Börse, Steuern, Konzessionsabgaben, usw.) an Sie als Verbraucher weitergeleitet. Kostensenkungen jedoch oft nicht, wodurch die Endpreise oft von Senkungen unberührt bleiben.

Die Förderung von Erdgas ist nicht nur für Heizzwecke attraktiv. Auch immer mehr moderne Autos freuen sich über die ökologischere Alternative im Vergleich zum finiten Heizöl. Die Nachfrage wird also eher steigen als sinken.

Lange Rede, kurzer Sinn: auch wenn aktuell die Preise durchaus niedrig sind, wird dies über längere Zeit nicht so bleiben.

SwitchUp Quick Tipp:

Lieber früh als spät wechseln. Die Mühlen des neuen Gasanbieters mahlen zwar stetig, aber auch langsam - manchmal zu langsam. Nachdem der Wechsel beauftragt wurde, kann es bis zu 3 Wochen dauern, bis alle notwendigen Schritte unternommen wurden. Netzbetreiber und Gasanbieter müssen miteinander kommunizieren, Zählerstände müssen überprüft und eingetragen werden, etc. Falls Ihnen dann noch Flüchtigkeitsfehler beim Ablesen der Zählernummer unterlaufen sollten, kann das durchaus zu Komplikationen führen. Kurz: Wechseln Sie spätestens 4 Wochen vor dem gewünschten Termin, damit alles in trockenen Tüchern liegt.

Was kann beim Gasanbieterwechsel schief gehen?

Auf den Punkt gebracht

Wider aller Erwarten kann gar nicht so furchtbar viel schief gehen. Gefühlt ändert sich für Sie lediglich der Absender der Rechnungen, sprich, das Logo und das Design der Briefe sieht etwas anders aus als vorher.

SwitchUp Empfehlung: 

Selbst wenn etwas schief gehen sollte - beispielsweise eine Insolvenz des Gasanbieters - übernimmt der lokale Grundversorger. Niemand muss frieren oder ungekühlte Milch trinken.

Wie läuft das beim Gasanbieterwechsel genau ab?

  • Direkt online den Gasanbieter wechseln
  • :Der Auftrag läuft online ab, egal ob über Vergleichsportal, Tarifoptimierer oder direkt auf der Webseite des Gasanbieters (dort finden Sie allerdings oft nicht die günstigsten Angebote). Der Wechselvorgang ist immer gleich. Sie brauchen lediglich Ihren Namen, Bankverbindung, Anschrift, die Kundennummer des aktuellen Anbieters und die Zählernummer angeben und schon geht es weiter.Normalerweise bekommen Sie eine erste Mail zur Bestätigung und dann einige Tage später erneut eine Mail mit detaillierten Angaben.Wie bei fast allen Vertragsabschlüssen haben Sie 2 Wochen für den Widerruf Zeit.
  • Automatische Kündigung des aktuellen Gasanbieters
  • Anschließend an den Onlinewechsel setzt der neue Gasanbieter den aktuellen Anbieter über die Kündigung in Kenntnis. Im Gegenzug erfährt er, wie lange der aktuelle Vertrag noch läuft und setzt die Kündigung auf das entsprechende Datum.Oft erhalten Sie eine erste Bestätigung zum Belieferungsbeginn. Da dies aber meistens passiert, bevor diese Kommunikation zwischen den Gasanbietern stattgefunden hat, erhalten Sie eine zweite, dann tatsächlich korrekte, Information zum Belieferungsbeginn. Dies passiert normalerweise spätestens nach 2 Wochen. Die Versorgung wird also nahtlos vom neuen Gasanbieter gewährleistet.
  • Zählerablesung zum Belieferungsbeginn
  • Nachdem alle Daten bezüglich des Anbieterwechsels korrekt übermittelt wurden, müssen Sie nicht mehr viel tun. Einzig den aktuellen Zählerstand sollten Sie noch einen dieser drei Akteure mitteilen: Netzbetreiber, neuer Gasanbieter oder alter Gasanbieter. Im Regelfall erhalten Sie eine Postkarte, mit der Sie dies direkt bewerkstelligen können.Für den Fall, dass Sie aus Gründen nicht den Zählerstand ablesen können - akute Kurzsichtigkeit z.B. - wird vom zuletzt erfassten Zählerstand der zukünftige Verbrauch abgeschätzt. Der Netzbetreiber besucht Ihren Keller üblicherweise 1x jährlich und erfasst in diesem Zuge den Zählerstand.Übrigens bleibt der Netzbetreiber der Gleiche, egal zu welchem Gasanbieter Sie wechseln. Sofern Sie kein neumodernes Smartmeter Ihr Eigen nennen, zahlen Sie indirekt durch den Grundpreis die Miete und Wartung der Zählerstände mit.
  • Monatliche Abschläge
  • Während des Wechselprozesses können Sie dem Lastschriftverfahren zustimmen oder manuell die Abschläge überweisen. Im Regelfall wird also monatlich ein Betrag von Ihrem Konto abgebucht. Das ist an sich erstmal nicht verwirrend. Allerdings sind diese Beträge eher als eine Art Vorauszahlung zu verstehen, da am Ende des Jahres geschaut wird, wie viel Gas Sie tatsächlich verbraucht haben. Für den Fall, dass Sie weniger verbraucht als bezahlt haben, erhalten Sie eine Rückzahlung - im anderen Fall müssen Sie natürlich nachzahlen.Sowohl für den Gasanbieter als auch Sie ist es besser, wenn lieber ein bisschen mehr als zu wenig gezahlt wird. Dies sollte jedoch keine übertriebenen Ausmaße annehmen, da Sie sonst dem Anbieter quasi einen zinsfreien Kredit gewähren.Bedenken Sie: effektiv ist der monatliche Abschlag nicht das Gleiche wie die tatsächlichen Kosten. Durch etwaige Rückzahlungen und garantierte Bonuszahlungen durch den Gas Wechsel zum neuen Gasanbieter sind die Kosten geringer als der Abschlag vermuten lässt.
  • Automatische Vertragsverlängerung, es sei denn, Sie kündigen rechtzeitig
  • Völlig unabhängig der Laufzeit Ihres neuen Gasvertrags, verlängert sich dieser in der Regel automatisch um eben diese Laufzeit. Ein 1-monatiger Gasvertrag also um einen Monat, ein 12-monatiger um ein ganzes Jahr. Verlängerungen von mehr als 12 Monaten sind nicht rechtskräftig.Sie sollten also prüfen (lassen), ob ein zweites Vertragsjahr wirklich sinnvoll ist oder der Gasvertrag zum Ablauf des ersten Vertragsjahres erneut optimiert werden sollte. Dies können Sie händisch per Vergleichsportal machen oder einem automatischen Tarifoptimierer überlassen. Dieser prüft garantiert rechtzeitig vor Ablauf der Kündigungsfrist und wechselt auf Wunsch automatisch zum besten Gasanbieter.

Gasanbieter gewechselt - das ändert sich (nicht)

  • Das ändert sich: Wie bereits gesagt: das Logo auf den Briefen. Der Gasanbieter kommt weder zu Kaffee&Kuchen vorbei noch ruft er beim Geburtstag des Neffen an - monatliche Rechnungen und Abschlussrechnungen werden nun vom neuen Gasanbieter geschickt, aber ansonsten ändert sich nüschte.
  • Das ändert sich nicht: Alles andere bleibt wie es ist. Wirklich. Es werden keine Austauscharbeiten stattfinden müssen oder Techniker mit anderen Blaumännern. Denn selbst der Netzbetreiber ändert sich nicht und dieser schickt seine Mitarbeiter für die jährliche Ablesung der Zählerständer vorbei.

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Das wird garantiert nicht schief gehen, wenn Sie den Gasanbieter wechseln

  • Heizungen bleiben kalt: Gesetz dem Fall, Sie kündigen den aktuellen Gasanbieter, aber haben völlig verschwitzt, sich rechtzeitig um einen Neuen zu kümmern, pustet der Grundversorger wieder Gas durch Ihre Leitungen. Dies tut er sowohl aus gesetzlichen Vorschriften, als auch aus finanziellen Gründen - schließlich ist der Grundversorgungstarif die teuerste Option.
  • Doppelt Gas, doppelt zahlen? Nö.: Der Netzbetreiber kümmert sich darum, dass es zu keiner Doppelbelieferung kommt. Er gibt den Zugang zum Zähler erst frei, wenn der Wechsel von altem zu neuem Gasanbieter komplett und ordnungsgemäß vollzogen wurde.
  • Gefangen beim neuen Anbieter: Gasanbieter sind keine Djinies aus Aladins Wunderlampe. Sie übrigens auch nicht. Es ist Ihnen freigestellt, jederzeit auch zum Grundversorger zurückzuwechseln - er ist sogar rechtlich dazu verpflichtet, sich um seine Schäfchen zu kümmern. Beachten Sie solche merkwürdigen Mythen und Gruselgeschichten einfach nicht.

Das könnte möglicherweise beim Gasanbieter in die Hose gehen

  • Preiserhöhungen: Technisch kann kaum etwas schief gehen. Bezüglich der Art und Weise, wie der neue Gasanbieter mit Preiserhöhungen umgeht, ist hingegen auf einem anderen Blatt geschrieben. Preisgarantien für die Mindestlaufzeit sind üblicherweise vorhanden; längere lohnen sich gerade bei Bonustarifen eher seltener, da Sie ohnehin zum zweiten Jahr wechseln. Bei besonders fragwürdigen Gasanbietern können ungerechtfertigte Preiserhöhungen von 20-30 % stattfinden - also lieber wechseln, bevor es zu solch einer Erhöhung kommt.
  • Verweigerte Bonusauszahlung: Bei fragwürdigen Anbietern kann es vorkommen, dass durch fadenscheinige Gründe Ihr Anspruch auf den Bonus verweigert wird. Meiden Sie solche Gasanbieter besser direkt, als sich dann im Nachhinein damit herumschlagen zu müssen.
  • Insolvenz des Gasanbieters: Es kann vorkommen, dass der Gasanbieter insolvent geht - recherchieren Sie also ruhig ein paar Minuten vorm Wechsel, wie es um den zukünftigen Vertragspartner bestellt ist. Allerdings ist bei rund 900 Gasanbietern in Deutschland, die seit teils Generationen aktiv sind, die Gefahr nicht sonderlich hoch. Einige wenige Gasanbieter fallen durch besonders viele Kundenbeschwerden auf und stehen somit eher in der Gefahr, dass deren Geschäftsmodell nicht ewig währen wird.

Mehr Informationen zu den Stolperfallen beim Gasanbieterwechsel finden Sie hier.

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Fazit

Den Gasanbieter wechseln sollten Sie nun problemlos hinbekommen. Nicht, dass Sie das nicht auch schon vorher konnten. Nur jetzt noch ein bisschen besser. Erinnern Sie sich an die 3 Fragen vom Anfang:
  • selber oder automatisch wechseln?
  • einmalig oder regelmäßig wechseln?
  • wann am besten wechseln?
Da Sie nun die Antworten darauf kennen und wissen, wie Ihre eigenen Präferenzen diesbezüglich sind, sollten Sie das schon hinbekommen.
Ganz bestimmt.

Stromanbieter Vergleich - Kapiteltrenner grünes Stromkabel oben

Unsere Motivation für diesen Artikel

Stromanbieter Vergleich - Kapiteltrenner grünes Stromkabel unten
Stromvergleich Tarifaufpasser: Eine freundlich lächelnde Steckdose, die immer aktiv ist.

Wir glauben fest daran, mit unserer Arbeit Sie als Verbraucher zu empowern und die Trägheit dieses Marktes aufzurütteln.

Gerne hätten wir vor einigen Jahren, als wir dieses Experiment starteten, Zugriff auf leicht zugängliche Informationen bezüglich des Gas- und Strommarkts gehabt. Die Vergangenheit können wir nicht ändern, aber wohl die Zukunft. Falls Ihnen dieser Artikel geholfen hat, lassen Sie es uns das doch gerne wissen - per Kommentar auf Facebook, schicken Sie eine Mail oder besuchen Sie uns doch einfach mal.

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