Strompreisvergleich Tipps

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Probleme beim Strom-Preisvergleich

Strom-Vergleich Kapiteltrenner unten

Es ist kein Geheimnis mehr: Strompreisvergleiche lohnen sich, nicht nur in Zeiten von hohen Strompreisen. Aber aufgepasst: Damit sich Ihr billiger Stromtarif nicht in einen Wuchertarif verwandelt sollten Sie auf einige Probleme achtgeben. Schließlich bleiben Ihnen bei einem Strom-Preisvergleich diese 3 Tatsachen meist verborgen:

  • Die ersten Ränge im Strompreisvergleich besetzen Stromanbieter mit den höchsten Beschwerden.
  • Stiftung Warentest hat Strom-Discounter geprüft: Nur 2 von 49 Stromtarifen sind fair.
  • Beim Strompreis vergleichen sollten Sie auf die folgenden 5 Probleme achten.
Strompreisvergleich Vorsicht Haken

Worauf muss man beim Strompreise vergleichen achten?

Strompreisvergleiche sind eine gute Sache. Schließlich zahlt man als treuer Stromkunde deutlich mehr, wohingegen neue Kunden mit einem günstigen Strompreis pro kWh belohnt werden und dazu noch einen Sofortbonus kassieren. Wie immer gilt: Wer sich nicht regelmäßig die Strompreise vergleicht, wird kräftig zur Kasse gebeten. Also einfach die Strompreise vergleichen und auf einem Strompreisvergleichsportal aus über 400 verfügbaren Stromtarifen den günstigsten Stromanbieter auswählen und fertig?!

Leider ist es nicht ganz so einfach. Auch wenn die überwiegende Anzahl der Stromanbieter im deutschen Markt fair agiert, gibt es eine Handvoll Strom-Discounter, welche geschickt die ersten Plätze auf den bekannten Strompreisvergleichsportalen belegen. Dafür wenden sie einen legalen Trick an: Für Neukunden wird auf den teuren Strompreis im ersten Jahr ein Bonus gewährt. Damit wird der Effektivpreis für den Strom unter das Niveau der anderen Stromanbieter gesenkt. Auf diese Weise erwirtschaften die Strom-Discounter bei einem Stromanbieter-Preisvergleich im 1. Vertragsjahr keinen Gewinn. Damit ihre Strategie trotzdem aufgeht, entwickeln viele Anbieter der Strom-Discounter erstaunliche Kreativität, um sich ihren Bonus nicht selten doppelt und dreifach zurück zu holen. Auch wenn ein Strompreisvergleich mit anschließendem Stromanbieterwechsel wirklich schnell gemacht ist sollten Sie zuvor sicherstellen, dass Sie bei einem fairen Stromanbieter landen.

Strompreisvergleich Problem 1

Strompreisvergleich-Problem 1: Strompreiserhöhung unauffällig untergebracht

Stromanbieter sind verpflichtet ihre Kunden über die Strompreisentwicklung auf dem Laufenden zu halten, denn bei einer Preiserhöhung haben Sie ein Sonderkündigungsrecht. Es ist eine weitverbreitete Praxis unter den Strom-Discountern zu Beginn des zweiten Vertragsjahres die Strompreise zu erhöhen, teilweise bis zu einem Drittel. Wer dies nicht bemerkt, landet so schnell in einem Stromtarif, in dem man für seinen Strom sogar mehr als im Grundversorgungstarif berechnet bekommt. Die Strompreiserhöhungen sind häufig so unauffällig gestaltet, dass man sie auf den ersten Blick gar nicht erst bemerkt.

Strompreiserhöhung im Newsletter-Design

Flattert ein Newsletter vom Anbieter ins überfüllte Email-Postfach, wird er schnell übersehen. In zahlreichen uns vorliegenden Fällen bringen Stromanbieter ihre Strompreiserhöhungen in einem Schreiben unter, das eher an einen Newsletter erinnert. So kann es schnell passieren, dass Sie gar nicht bemerken, dass Ihr Strom-Anbieter Sie damit über eine Strompreiserhöhung in Kenntnis gesetzt hat. In einer weiteren Variante werden Strom-Preiserhöhungen in Informationsschreiben untergebracht, die eher aussehen wie die Vorstellung einer neuen Produktinnovation.

Strompreiserhöhung in E-Mail-Textwüste

Verschiedene Strom-Discounter lassen ihre Strompreiserhöhung in einer seitenlangen E-Mail untergehen. Uns liegen zahlreiche E-Mails eines großen Strom-Discounters vor, welcher seine Preiserhöhung zwischen vielen Links und allgemeinen Daten zur Energiewende als Preisanpassung erwähnt. Dabei gibt der Strom-Discounter jedoch lediglich den neuen Arbeitspreis für den Strom an. Die Erhöhung des Strompreises ist in diesem Fall nicht nur zwischen anderen Informationen versteckt, sondern auch noch schwer kalkulierbar. Den alten und neuen Arbeitspreis pro kWh können Sie nur vergleichen, wenn Sie beide Zahlen vor sich haben. Möchte man seine tatsächliche Strompreiserhöhung berechnen, so muss man sich erst seinen alten Strompreis aus den Unterlagen heraussuchen.

Strompreiserhöhung im Onlineportal

Viele Strom-Anbieter bieten ihren Kunden ein Online-Portal mit Login-Funktion an, um auf diese Weise Vertragsdaten zugänglich zu machen. Grundsätzlich praktisch, allerdings geben manche Stromanbieter ihre Strompreiserhöhungen auch nur in diesem Portal bekannt. Das heißt Sie bekommen weder E-Mail noch Brief zugestellt, sondern müssen aktiv Ihr Online-Portal überwachen um keine Strompreiserhöhung zu verpassen.
Strompreisvergleich-Tipp:

Lesen Sie aufmerksam sämtliche Schreiben von Ihrem Stromanbieter. Ein guter Anhaltspunkt ist es mit “Steuerung+F” auf einer Webseite oder in einer E-Mail nach dem Stichwort “preis” zu suchen. So fällt Ihnen vielleicht etwas zwischen den anderen Informationen auf, was Sie auf den ersten Blick nicht gesehen haben. Loggen Sie sich regelmäßig in Ihr Konto ein, wenn Ihr Stromanbieter ein Online-Portal hat. Knüpfen Sie diese Aufgabe möglichst an ein anderes Ereignis an, zum Beispiel wenn Sie monatlich Kontoauszüge abholen und einheften oder Abbuchungen auf Ihrem Konto überprüfen. So gerät dieses To-Do nicht in Vergessenheit. Manche Anbieter lassen Sie ein PDF der Benachrichtigung herunterladen, darin können Sie mit einer Suchfunktion schnell alles finden, was mit "Strompreiserhöhung", "Strompreisanpassung", "Strompreisänderung" oder anderen verwandten Stichworten zu tun hat.

Strompreisvergleich Problem 2

Strompreisvergleich-Problem 2: Umständliche Kündigung

Eine Kündigung des Stromvertrags ist eine leichte Sache. Gäbe es da nicht äußerst kreative Anforderungen einiger Strom-Discounter, welche eine Stromvertrag-Kündigung kompliziert gestalten können. Inzwischen wurden die meisten derartigen Praktiken durch eine Gesetzesänderung unterbunden, allerdings besteht eine Reihe von Strom-Discountern bei älteren Verträgen immer noch auf die erschwerten Kündigungsanforderungen.

Stromvertrag: Kündigung nur mit Original-Unterschrift

Im Oktober 2016 trat eine Gesetzesänderung in Kraft, die besagt, dass alle Verträge, die online abgeschlossen wurden, auch online (per E-Mail) gekündigt werden dürfen. Dennoch besteht eine Gruppe von Strom-Discountern darauf Stromverträge, die vor diesem Zeitpunkt geschlossen wurden, nur per Post mit Originalunterschrift zu akzeptieren. Sogar eine Kündigung des Stromanbieters per Fax wurde in entsprechenden Fällen regelmäßig nicht anerkannt.

Verlorene Kündigung?

Von Kunden einiger Strom-Discounter hören wir vermehrt, dass die Kündigung des Stromtarifs nicht gefunden wurde. In Fällen, in denen der Stromanbieter keine Kündigung per Fax erlaubt ist es oft schwer nachzuweisen, dass man seine Kündigung ordnungsgemäß verschickt hat. Es empfiehlt sich deswegen bei fragwürdigen Strom-Discountern eine Kündigung per Einschreiben zu versenden.

Verfrühte Vertragsaufnahme führt zu verspäteter Kündigung

Ein großer Strom-Discounter hat sich in der Vergangenheit darauf berufen, dass ein Stromvertrag direkt bei der Vertragsannahme in Kraft trat und nicht erst zum Belieferungszeitpunkt begann. In der Praxis liegen bei einem Stromanbieterwechsel die Vertragsannahme und der Beginn der ersten Stromlieferung nicht selten mehrere Monate auseinander. Wenn der Anbieter diesen Zeitraum mit zur Gesamtdauer zählt, kann dies zu Unklarheiten über das Datum der eigenen Kündigungsfrist führen.
Strompreisvergleich-Tipp:

Stromverträge dürfen per E-Mail gekündigt werden, insofern sie online nach dem 01.10.2016 abgeschlossen wurden. Für Altverträge gilt leider was in den AGB steht. Schauen Sie in Ihren Vertrag, verlassen Sie sich nicht auf das, was online in den AGB Ihres Strom-Anbieters steht. Falls es eine Abweichung bei der Stromvertrag-Kündigung gibt, sollten Sie sich daran halten. Damit sind Sie auf der sicheren Seite, da die Regelung erst seit Ende 2016 besteht.

Strompreisvergleich Problem 3

Strompreisvergleich-Problem 3: Bonus/Guthaben wird nicht ausgezahlt

Bei einem Strompreisvergleich werden Ihnen oft Stromtarife mit einem Bonus angeboten. Dies ist eine feine Sache, es sei denn Sie geraten an einen der Strom-Discounter, der sich zum Zeitpunkt der Auszahlung auf eine seiner vielfältigen AGB-Sonderregelungen beruft, um Ihnen keinen Bonus auszahlen zu müssen.

Beliebt ist es auch den monatlichen Strom-Abschlag etwas höher als den tatsächlichen Verbrauch anzusetzen. Aus diesem Grund entsteht über das Jahr hinweg ein Guthaben, welches Ihnen am Jahresende ausgezahlt werden muss. Nicht selten beinhaltet Ihr Guthaben zu diesem Zeitpunkt noch zusätzlich einen Neukundenbonus. Verschiedene Strom-Discounter fallen immer wieder dadurch auf, dass sie dieses Guthaben nicht oder nur sehr verzögert überweisen. Deswegen kann es vorkommen, dass Sie einigen Strom-Discountern regelrecht hinterherlaufen müssen, bis es zu einer Auszahlung des Strom-Guthabens kommt.

Bonus verweigert wegen Tarifwechsel

Nicht selten wird Strom-Kunden vor Ablauf des ersten Vertragsjahres ein neues Stromtarifangebot gemacht. Nimmt man diesen Tarifwechsel an, so ist dies für einige Strom-Discounter Grund genug den Erstjahresbonus nicht auszahlen zu müssen. Gerechtfertigt wird das mit der Begründung, dass der Kunde damit kein volles Jahr in dem Erstvertrag geblieben ist, für den der Bonus gilt.

Kein Bonus wegen Gegenkündigung

Auf eine Kündigung des Stromtarifs im Laufe des ersten Vertragsjahres reagieren einige Strom-Discounter mit einer Gegenkündigung. Mit dieser Masche wird sichergestellt, dass der Stromvertrag des Kunden noch vor Ablauf des ersten Jahres als beendet gilt. Damit geht dann der Bonusanspruch des Kunden verloren.

Stromanbieter zahlt Guthaben nicht aus (oder verspätet)

Grundsätzlich hat ein Stromanbieter eine gesetzlich vorgeschriebene 6-Wochenfrist, um Ihnen nach abgeschlossenem Vertragsjahr eine Jahresrechnung zu erstellen. Uns sind jedoch diverse Fälle bekannt, in denen einige Strom-Discounter diese Frist nicht einhalten. Mitunter bekommen Kunden ihre Strom-Jahresrechnung viel später - folglich lässt eine Guthabenauszahlung vom Stromanbieter auf sich warten.
Strompreisvergleich-Tipps:

Bonus: Bevor Sie einen neuen Stromvertrag abschließen, nehmen Sie sich Ihren alten Vertrag vor und vergewissern Sie sich, dass Sie nicht in Gefahr geraten Ihren Bonus zu verlieren. Dazu sollten Sie Ihren Vertrag nach diesen Stichworten überprüfen: Tarifwechsel, Mehrtarifzähler oder Doppeltarifzähler, Auszahlung, Bonus, Sachprämie, Frist, oder ähnliches, sowie Klauseln zu gewerblicher und teilgewerblicher Nutzung. Auf diese Weise stoßen Sie schnell auf die hier beschriebenen Probleme beim Stromwechsel. Wenn Sie wirklich sichergehen möchten, sollten Sie außerdem sämtliche Flyer und Schreiben vom Stromanbieter sorgfältig auf bestimmte Schlüsselwörter überprüfen.

Auf eine Gegenkündigung können Sie sich nicht vorbereiten, kaum ein Stromanbieter wird das in seinen AGB aufführen. Das Einzige, was Ihnen in diesem Fall konkret hilft ist vor Vertragsabschluss nach Kundenbewertungen zu suchen. Geben Sie in eine Suchmaschine “Gegenkündigung” und den Namen des Stromanbieters ein, falls das keine Treffer landet, können Sie noch “Kundenerfahrung” hinzufügen. Werden Sie fündig, so ist es empfehlenswert betreffende Stromanbieter zu umschiffen.

Guthaben: Behalten Sie die Fristen im Auge: Notieren Sie sich im Kalender oder Smartphone wann Ihre Abschlussrechnung für den Stromverbrauch ungefähr kommen sollte.

Strompreis Vergleich Problem 4

Strompreisvergleich-Problem 4: Mahnung vom Stromanbeiter

Die Mühlen einiger Strom-Discounter mahlen sehr langsam, es sei denn Sie geraten in Verzug. War Ihr Konto bei Bankeinzug Ihres Stromanbieters einmal nicht ausreichend gedeckt, so empfangen Sie umgehend die erste Mahnung. Sollten Sie daraufhin nicht schnell genug handeln, überspringen einige Strom-Discounter den weiteren Mahnprozess und schalten direkt ein Inkasso-Büro mit einer hohen Bearbeitungsgebühr ein. Es scheint deswegen nicht weiter verwunderlich, dass viele der Strom-Discounter ein Inkassobüro angeschlossen haben.

Hohe Mahnungskosten vom Stromanbieter

Mahngebühren sollten dafür eingesetzt werden zusätzlich entstandene Aufwendungen abzudecken. Deswegen ist es auch richtig, dass ein Stromanbieter bei einer wiederholten Mahnung einige Euro in Rechnung stellt. Bei zahlreichen Strom-Discountern fielen für ihre Kunden jedoch erhebliche Inkassokosten im Ausmaß von 50-80€ an. Mit weiteren Kostenpauschalen sowie Verzugszinsen entstehen so schnell Kosten von gut 100€. Diese übersteigen oftmals die offenen Forderungen.

Automatische Lastschrift wird gestoppt

Manche Strom-Discounter beenden im Fall einer Kündigung den automatischen Bankeinzug. Anschließend werden die Kunden per E-Mail darüber informiert die verbleibenden monatlichen Abschläge selbst überweisen zu müssen. Wer die betreffende E-Mail übersieht erhält umgehend eine Mahnung. Wenn man diese ebenfalls nicht bemerkt, landet die Forderung direkt beim Inkassobüro. Zwei Strom-Discounter haben bei Nichtzahlung sogar mitunter eine vorzeitige Kündigung ausgesprochen, sodass Sie den Anspruch auf einen möglichen Bonus verlieren (siehe Strompreisvergleich-Problem Nr. 4).
Strompreisvergleich-Tipp:

Idealerweise recherchieren Sie Ihren neuen Stromanbieter online, nachdem Sie einen Stromkostenrechner besucht haben, denn diesen Problemen gibt es wenig entgegen zu setzen sobald sie eintreten. Sollten Sie gegen die Mahnungsgebühren Einspruch einlegen wollen, ist es ratsam sich professionelle Hilfe zu suchen. Ein guter Anhaltspunkt: Falls Sie nur ein Forderungsschreiben mit einer einzelnen Summe bekommen, sollten Sie das Inkassobüro auffordern Ihnen eine detaillierte Forderungsaufstellung zuzuschicken. Darin sollten die verschiedenen Gebühren getrennt aufgelistet sein, sonst können Sie die einzelnen Bestandteile nicht nachprüfen.

Strompreisvergleich Problem 5

Strompreisvergleich-Problem 5: Kundenservice-Erreichbarkeit

Wenn es nach einem voreiligen Strompreisvergleich doch der falsche Strom-Anbieter geworden ist, so ist es wahrscheinlich, dass Sie sich früher oder später mit dem Kundenservice in Verbindung setzen müssen. Plötzlich ist der neue Stromanbieter, der bei Ihnen als Neukunde schnell und freundlich zur Verfügung stand, bei Problemen nur noch bedingt erreichbar. Bei den Durchwahlen für Bestandskunden von zahlreichen Strom-Discountern darf man gerne eine Viertelstunde oder mehr in der Warteschleife hängen. Bekommt man dann endlich den Kundenservice des Strom-Discounters an den Apparat, wird man das Gefühl nicht los der Kundenberater wäre extra geschult die bereits beschriebenen Anliegen systematisch abzuwehren.

Keine Erreichbarkeit per Fax

Um ein wichtiges Anliegen mit dem eigenen Stromanbieter effektiv klären zu können ist eine Kontaktmöglichkeit via Fax super. Diese bietet mit ihrem Sende-Nachweis eine starke Grundlage, sollte man genötigt sein eine Handlung belegen zu müssen. Einige Strom-Discounter erlauben jedoch selbst auf Nachfrage keinen Kontakt per Fax.

Die Frage nach Kulanz bei Stromanbietern

Stehen Sie kurz vor der Kündigungsfrist, so wird auf ihr Anliegen von den meisten Stromanbietern vergleichsweise zuvorkommend reagiert. Oft bekommt man sogar ohne zu fragen einen günstigeren Strompreis angeboten (eventuell zielt der Strom-Anbieter darauf ab, dass Sie den aktuellen Vertrag für Strom wechseln und somit Ihren Neukundenbonus verwirken). Verpasst man seine Kündigungsfrist aber nur um einen Tag, so ist die Chance groß einfach im Regen stehen gelassen zu werden.

Keine Antwort auf Anfragen per E-Mail

Viele Kunden eines bereits insolventen Strom-Discounters berichteten, dass sie unberechtigte Rechnungen und Mahnungen erhalten haben. Als sie das Problem dem Kundenservice des betreffenden Anbieters per Mail schilderten, erhielten sie in vielen Fällen nur stark verzögert oder teilweise sogar gar keine Antwort. Da der betreffende Anbieter für die unberechtigten Stromrechnungen bereits ein Inkassobüro eingeschaltet hatte, führte dies die betroffenen Kunden in unschöne Stresssituationen.
Strompreisvergleich-Tipp:

Wenige Minuten Recherche bei einem Strompreisvergleich können Ihnen wochenlange Schadensbegrenzung im Nachhinein ersparen. Achten Sie deswegen nicht nur auf die Stromanbieter-Bewertungen des jeweiligen Strompreisvergleichportals, sondern befragen Sie immer zusätzlich noch eine Suchmaschine nach weiteren Kundenerfahrungen. Gute Anhaltspunkte liefern Bewertungen von Strom-Anbietern, worin die Kunden spezifische Details schildern. Zum Beispiel wie die Erreichbarkeit des Kundenservice ist, ob der Kundenservice viel Zeit verstreichen lässt bevor ein Anliegen angegangen wird oder ob der Service überhaupt offen dafür ist ein Anliegen bei Problemen mit dem Stromanbieter zu lösen. Wenn Sie schon am Haken sind, lassen Sie sich am besten Ihre Anfragen quittieren. Am einfachsten geht das per Brief mit Einschreiben mit Rückschein. Das kostet zwar ein paar Euro, bietet Ihnen aber einen Nachweis falls es zu Streitigkeiten mit einem Strom-Discounter kommt.

Einige Hinweise zu den Informationen auf dieser Seite

Wir betreuen Kunden, die mit uns ihre Stromverträge automatisch wechseln. Basierend auf unseren Erfahrungen bei der Betreuung unserer Kunden und eigener Recherche, haben wir Ihnen die Fälle geschildert, die uns immer wieder unterkommen. Nicht alle Stromanbieter führen beispielsweise mit einem neuen Tarifangebot etwas im Schilde. Allerdings werden einige Strom-Discounter außerordentlich kreativ, wenn es um die Optimierung ihrer Profite geht. 

Alle auf dieser Seite aufgeführten Auswertungen, Praxisbeispiele und rechtlichen Einschätzungen dienen lediglich einem unverbindlichen Informationszweck und stellen keine Rechtsberatung dar. Der Inhalt dieses Angebots kann und soll eine individuelle und verbindliche Rechtsberatung nicht ersetzen. Insofern verstehen sich alle angebotenen Informationen ohne Gewähr auf Richtigkeit und Vollständigkeit.

Sollte uns bei unseren Ausführungen ein Fehler unterlaufen sein oder wichtige Informationen fehlen,  bitten wir um einen Hinweis, um dies zu korrigieren.

Unser Antrieb für diese Seite

Wir sind SwitchUp, ein junges Unternehmen aus Berlin und wir kommen ursprünglich gar nicht aus dem Strommarkt. Direkt bei unserem ersten Strompreisvergleich wurden wir jedoch gleich von mehreren der beschriebenen Probleme überrümpelt. Da hat sich uns unweigerlich die Frage gestellt: Wie kann es sein, dass besagte Strom-Discounter über so viele Jahre unbehelligt so kundenunfreundliche Geschäftspraktiken vollziehen können?

Wir glauben fest daran, dass es einen einfacheren Weg geben muss, um den alten Stromanbieter zu wechseln. Schließlich gibt es doch viel Wichtigeres zu tun, als sich regelmäßig die Frage zu stellen, ob einem der aktuelle Stromanbieter zu viel berechnet. Wir möchten mit unserem Tarifaufpasser einen Beitrag dazu leisten, dass es zu einem Umdenken kommt und ein fairer Umgang mit dem Kunden auf Augenhöhe in den Mittelpunkt rückt. Wir sind uns bewusst, dass wir von einigen Stromanbietern als wenig angenehm wahrgenommen werden und diese uns sogar den Kampf ansagen. Davon lassen wir uns jedoch nicht abhalten unser in den letzten Jahren gesammeltes Wissen zu veröffentlichen und damit den Strommarkt ein kleines Stück transparenter zu machen.

Strompreis Vergleich SwitchUp Team
Einen 08/15 Strompreisvergleich finden Sie bei vielen Strompreisvergleichsportalen. Wir unterstützen Sie dabei, nicht nur bei einem günstigen, sondern auch sicheren Stromanbieter zu landen.
Fragen? Wir sind gerne für Sie da :)

Strompreisvergleich: Als treuer Kunde zahlen Sie drauf

Sie wundern sich vermutlich, warum wechselwillige Kunden beim Strompreise vergleichen allerlei Vergünstigungen erhalten, während Sie als treuer Kunde drauf zahlen müssen. Die Antwort ist einfach: Die meisten Stromanbieter gehen davon aus, dass Sie keinen Strompreisvergleich vornehmen und sich aktiv informieren. Laut Stiftung Warentest führt dies dazu, dass der Strompreis einem üblichen Verbrauch 305€ pro Jahr über dem liegt, was man eigentlich zahlen könnte. Schön für Ihren Stromanbieter, teuer für Sie.

Wieviel spart man durch einen Strompreisvergleich?

Wenn man einen Strompreisvergleich vornimmt, wird schnell deutlich, das die Preisunterschiede sehr groß ist. Dies ist nicht verwunderlich, da in den meisten Städten 350-400 Stromtarife verfügbar sind. Die Strompreise der verschiedenen Stromanbieter liegen dabei häufig mehrere hunderte Euro auseinander. Ein beispielhafter Stromvergleich in Berlin legt transparent dar, dass der Strompreis des Grundversorgertarifs nicht nur rund 300€ über den Strompreisen günstiger Tarifalternativen liegt, sondern sogar teurer als der Strompreis von Greenpeace Energy, einem der teuersten Ökostromanbieter, ist.

Augen auf beim Strompreisvergleich

Strompreise vergleichen mag auf den ersten Blick trivial erscheinen. Schließlich kann man sich über diverse Strompreisvergleichsrechner die verfügbaren Strompreise in einer Stadt anzeigen lassen. Doch aufgepasst: Die vorderen Plätze in den Strompreisvergleichen werden vor allem von einer Reihe von Billigstromanbietern besetzt, deren Geschäftsprinzip es ist, einen günstigen Erstjahrespreis zu suggerieren und sich dann in Form von versteckten Strompreiserhöhungen sowie diverser anderer Tricks ihr Geld doppelt und dreifach zurück zu holen. Stiftung Warentest warnt daher regelmäßig vor diesen Stromanbietern mit zweifelhaften Geschäftspraktiken.

Achten Sie faire Tarife beim Strompreise vergleichen

Stiftung Warentest empfiehlt, beim Strompreise vergleichen auf die Tarifkonditionen zu achten, um unfaire Tarife nicht zu übersehen. Konkret beinhaltet dies, Stromtarife mit monatlicher Zahlung anstatt von Tarifen mit Zahlung per Vorkasse zu wählen. Ebenso sollte der Tarif eine Strompreisgarantie von mindestens der Länge der Erstvertragslaufzeit beinhalten und die Kündigungsfrist sollte nicht länger als 6 Wochen sein. Ebenso sollten Sie sollten auf einen ehrlichen Bonus achten, der nicht an die Vertragslaufzeit eines zweiten Vertragsjahres geknüpft ist.

Strompreisvergleiche: Als treuer Kunde zahlen Sie drauf

Sie wundern sich vermutlich, warum wechselwillige Kunden allerlei Vergünstigungen erhalten, während Sie als treuer Kunde drauf zahlen müssen. Die Antwort ist einfach: Die meisten Stromanbieter gehen davon aus, dass Sie keinen Strompreisvergleich vornehmen und sich aktiv informieren. Laut Stiftung Warentest führt dies dazu, dass der Strompreis einem üblichen Verbrauch 305€ pro Jahr über dem liegt, was man eigentlich zahlen könnte, wenn Sie tatsächlich die Strompreise vergleichen würde. Schön für Ihren Stromanbieter, teuer für Sie.

Strompreisvergleich

Wieviel spart man durch einen Strompreisvergleich?

Wenn man einen Strompreisvergleich vornimmt, wird schnell deutlich, dass die Preisunterschiede sehr groß sind. Dies ist nicht verwunderlich, da in den meisten Städten 350-400 Stromtarife verfügbar sind. Die Strompreise der verschiedenen Stromanbieter liegen dabei häufig mehrere hunderte Euro auseinander. Ein beispielhafter Stromvergleich in Berlin legt transparent dar, dass der Strompreis des Grundversorgertarifs nicht nur rund 300€ über den Strompreisen günstiger Tarifalternativen liegt, sondern sogar teurer als der Strompreis von Greenpeace Energy, einem der teuersten Ökostromanbieter, ist.

Strompreisvergleich Ökostrom
Beispielhafter Strompreisvergleich vom 17.08.2016 für Tarife ohne Wechselbonus bei 3.500 kWh Stromverbrauch in Berlin

Augen auf beim Strompreisevergleich

Strompreise zu vergleichen mag auf den ersten Blick trivial erscheinen. Schließlich kann man sich über diverse Strompreisvergleichsrechner die verfügbaren Strompreise in einer Stadt anzeigen lassen. Doch aufgepasst: Die vorderen Plätze in den Strompreisvergleichen werden vor allem von einer Reihe von Billigstromanbietern besetzt, deren Geschäftsprinzip es ist, einen günstigen Erstjahrespreis zu suggerieren und sich dann in Form von versteckten Strompreiserhöhungen sowie diverser anderer Tricks ihr Geld doppelt und dreifach zurück zu holen. Stiftung Warentest warnt daher regelmäßig vor diesen Stromanbietern mit zweifelhaften Geschäftspraktiken.

Achten Sie faire Tarife beim Strompreise vergleichen

Stiftung Warentest empfiehlt, beim Strompreise vergleichen auf die Tarifkonditionen zu achten, um unfaire Tarife nicht zu übersehen. Konkret beinhaltet dies, Stromtarife mit monatlicher Zahlung anstatt von Tarifen mit Zahlung per Vorkasse zu wählen. Ebenso sollte der Tarif eine Strompreisgarantie von mindestens der Länge der Erstvertragslaufzeit beinhalten und die Kündigungsfrist sollte nicht länger als 6 Wochen sein. Ebenso sollten Sie sollten auf einen ehrlichen Bonus achten, der nicht an die Vertragslaufzeit eines zweiten Vertragsjahres geknüpft ist.

Der erste Strompreisvergleich mit garantierter Sicherheit

Warum gibt es keinen ehrlichen Strompreisvergleich, der konsequent im Sinne der Nutzer gestaltet ist? Diese Frage hat uns dazu bewogen, SwitchUp ins Leben zu rufen. Der erste Strompreisvergleich übrigens, der nicht nur behauptet, sicher zu sein, sondern durch die ARAG, Deutschlands größten Rechtsschutzversicherer, abgesichert ist. Der Strompreisvergleich und Stromanbieterwechsel über SwitchUp bleibt auch künftig kostenfrei für unsere Nutzer, da wir uns über eine kleine Wechselprovision finanzieren, die wir vom neuen Anbieter erhalten. Die Kosten für den Wechselschutz tragen wir zu 100%, da wir auf eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit unseren Nutzern setzen und Sie vollständig absichern möchten. Ohne Wenn und Aber.

Hier finden Sie mehr Informationen über den Stromwechsel.

Durch einen Stromwechsel ändert sich kaum etwas

Vielen ist nicht bewusst, dass sich anders als bei einem Wechsel des Telefonanschlusses bei einem Stromwechsel kaum etwas ändert. Alle Anschlüsse bleiben gleich und es muss nicht einmal ein Techniker vorbeikommen, da sich an einem eigentlichen Stromfluss nichts ändert. Nur der Absender der Stromrechnung ändert sich. Und der Strompreis fällt um ein vielfaches geringer aus. So leicht haben Sie noch nie hunderte Euro pro Jahr gespart. Da lohnt sich das Strompreise vergleichen.

Änderungen beim Stromanbieter wechseln


Strompreisvergleich und Stromwechsel im Handumdrehen

Wenn Sie genau so schnell wie unsere übrigen Nutzer sind, ist der Strompreisvergleich im Handumdrehen und erledigt und der eigentliche Stromwechsel dauert nur 4 Min. und 23 Sek. Denn das ist die Zeit, die SwitchUp Nutzer im Durchschnitt benötigen, brauchen, um den Stromanbieterwechsel online zu beauftragen. Alles Weitere läuft dann automatisch. Das beste daran: Sie können sich künftig das lästige Strompreise vergleichen sparen, da wir dies mit unserem Autopiloten für Sie automatisch machen.

Stromanbieterwechsel direkt online
Bei Ihrem Strompreisvergleich stehen wir Ihnen gerne mit Rat & Tat zur Seite.
Sprechen Sie uns an :-)

So war es früher: Selber Strompreise vergleichen

Sind Sie es nicht auch lästig, regelmäßig die Strompreise zu vergleichen, um sicher zu gehen, dass Sie nicht zu viel bezahlen? Und dann noch Gefahr laufen, die Kündigungsfrist zu verpassen und ein weiteres Jahr gebunden zu sein, häufig zu einem teuren Strompreis.

unseriöse Stromanbieter

So macht man es heute: Strompreisvergleich per Autopilot

Wir haben einen Autopiloten entwickelt, der Ihnen die Arbeit des kontinuierlichen Strompreisvergleichs abnimmt. Ohne Aufwand für Sie, prüft der SwitchUp Autopilot für Sie regelmäßig, ob günstigere Angebote im Markt vorhanden sind und nimmt diese auf Wunsch für Sie automatisch wahr. Sie können sich somit entspannt zurücklehnen, in der Gewissheit, dass Sie ab sofort niemand mehr übervorteilt und Sie immer im richtigen Stromtarif sind. Und das kostenfrei sowie ohne Aufwand.

Stromvergleich per AutopilotStrompreisvergleich
Fragen zum Strompreisvergleich per Autopilot?
Wir beantworten Ihnen alle Fragen :)