Stromanbieterwechsel

3 unangenehme Fakten, die Ihnen keiner über den Stromanbieterwechsel erzählt

Zahlreiche Stolperfallen warten auf Sie beim Stromanbieterwechsel! Wählen Sie nicht einfach den erstbesten Billigstromanbieter und tappen in eine der zahlreichen Fallen. Daher sollten Sie sich die 3 unangenehmen Fakten beim Stromanbieterwechsel vor Augen führen:

  • die billigsten Stromanbieter im Wechselportal haben die meisten Kundenbeschwerden
  • während Wechsler vom Stromanbieter belohnt werden, zahlen treue Kunden drauf
  • wer ohne Hintergrundwissen den Stromanbieter wechselt, tappt schnell in eine Falle

Trotz der zahlreichen möglichen Fallen beim Stromwechsel lohnt es sich die Strompreise zu vergleichen und den Stromanbieter zu wechseln. Mit diesen 3 Fragen sind Sie bestens gewappnet, den Stromanbieterwechsel richtig zu vollziehen:

1. Möchte ich selber manuell wechseln oder automatisch wechseln lassen?

  • Was sind die Vorteile beim Stromanbieterwechsel über eines der klassischen Vergleichsportale gegenüber der automatischen Tarifoptimierung durch einen   Tarifoptimierer?

2. Jährlich oder einmalig den Stromanbieter wechseln?

  • Gibt es Nachteile, den Stromanbieterwechsel jährlich zu vollziehen, um dadurch die  Ersparnis zu maximieren?

3. Wann ist der richtige Zeitpunkt für den Stromanbieterwechsel?

  • Ist es ratsam eher frühzeitig den Stromanbieter zu wechseln oder besser bis kurz vor Ablauf der Kündigungsfrist abzuwarten, um den optimalen Strompreis zu erzielen?

Ohne viel Brimborium steigen wir direkt in die Materie ein und bringen auf den Punkt, was Sie beim Stromanbieter wechseln beachten sollten!

Selber den Stromanbieter wechseln oder
den Stromanbieter automatisch wechseln lassen?

Mit Lupe, Exceltabellen und einer semi-schnellen Internetverbindung bewaffnet den Strompreisvergleich selbst in Angriff nehmen? Diese Zeiten sind glücklicherweise vorbei. Durch Vergleichsportale ist der Stromanbieterwechsel ziemlich einfach geworden – aber erfordert trotzdem noch Expertenwissen über den Strommarkt und eine regelmäßige Auseinandersetzung mit der Thematik. Gut, dass es jetzt spannende Alternativen gibt, die automatisch den Stromanbieter wechseln und sicherstellen, dass Sie immer automatisch im besten Stromtarif sind.

Auf den Punkt gebracht

Strom wechseln tut schon länger nicht mehr weh und kann zu echten Ersparnissen führen. Andersherum betrachtet: wenn man sparen kann, dann zahlt man doch generell zu viel. Wieso lassen sich Verbraucher in Deutschland derartig schröpfen?

SwitchUp-Empfehlung:Egal, ob manueller Stromanbieterwechsel oder automatisch per Tarifoptimierer - wichtig ist, dass Sie als Verbraucher aktiv werden. Beide Methoden haben Vor- und Nachteile, es kommt ganz auf Ihre Präferenzen an.

Stromanbieterwechsel selber organisieren über klassisches Vergleichsportal

Sie leben ja nicht hinter dem Mond. Sie kennen Verivox, Check24 oder eines der vielen anderen Vergleichsportale. Die bringen einige Vorteile mit sich, welche wir in diesem Artikel konkret beleuchten.

Ein großer Vorteil: Sie bekommen direkt einen Überblick über die rund 400 Stromtarife, die in Ihrer Stadt durchschnittlich zur Verfügung stehen. Dann stehen Sie auch direkt schon vor der ersten wichtigen Entscheidung: ein Stromtarif mit oder ohne Bonus (Wechselprämie, Neukundenbonus, Wechselbonus)? Wenn Sie bereit sind, regelmäßig zu wechseln, greifen Sie zum Tarif inkl. Bonus. Wenn Sie das nicht wollen, dann natürlich genau andersherum.

Übrigens: Der Stromwechsel mit Handy oder iPad lohnt sich oft nicht. Auch der Stromtarif mit schicker Küchenmaschine überzeugt zwar durch schlankes Design, aber nicht gerade durch finanzielle Überlegenheit.

Anschließend stellt sich eine recht schwierige Frage. Sie blicken auf die Ergebnisliste des Preisvergleiches und wissen nicht, welcher der günstigen Stromanbieter durch Kundenbeschwerden auffällt. Einen ersten Anhaltspunkt finden Sie hier. Herausfinden, welcher Stromanbieter für übermäßige Preiserhöhungen direkt nach Ablauf des ersten Vertragsjahres bekannt ist? Das kann man als Laie erst recht nicht überblicken. Hier helfen nur langjährige Erfahrungswerte, wie sie beispielsweise die automatischen Tarifoptimierer mitbringen.

Automatischer Stromanbieterwechsel über modernen Tarifoptimierer

Willkommen in der Zukunft. Bewohner: Sie.

Und noch ca. 82 Millionen weitere Verbraucher in Deutschland, die heutzutage den Service der kürzlich ins Leben gerufenen Tarifoptimierer in Anspruch nehmen können. Statt manuell Jahr für Jahr (wenn man denn überhaupt daran denkt) sich mit dem Wechsel erneut auseinanderzusetzen, liefern diese modernen Kollegen einen automatischen Optimierungsservice. Einmal geklickt, mehrmals gewechselt.

Wer hat’s erfunden? Ausnahmsweise nicht die Schweizer, sondern die Berliner. SwitchUp hat diese Gattung der automatischen Tarifoptimierer ins Leben gerufen und setzte damit ein Signal zur Nachahmung. Mittlerweile haben uns eine Reihe anderer Firmen nachgeahmt. Wie sagte Oscar Wilde so schön: “Imitation is the sincerest form of flattery”.

Die Ansätze der verschiedenen Tarifoptimierer ist dabei durchaus unterschiedlich. Einige finanzieren sich durch Anteile Ihrer Ersparnis durch den Wechselprozess. Falls Sie also durch den Wechsel 300 € sparen sollten, geht davon ein Teil als Entlohnung an den Optimierer. Wir von SwitchUp hingegen bieten unseren Service kostenfrei an, da wir uns über eine geringe Wechselprovision vom neuen Stromanbieter finanzieren. Übrigens nach dem exakt gleichen Modell, wie dies auch die klassischen Vergleichsportale machen.

Der wesentliche Unterschied zwischen Vergleichsportal und Tarifoptimierer? Bei Letzterem steht die kontinuierliche Tarifoptimierung im Mittelpunkt. Das heißt, wir vollziehen in regelmäßigen Abständen einen automatisierten Strompreisvergleich auf Basis Ihrer individuellen Präferenzen und optimieren - sofern es angebracht ist - Ihren Tarif rechtzeitig vor Ablauf der Kündigungsfrist.

Übersicht: Stromanbieterwechsel selber machen oder automatisch wechseln lassen

Vor- und Nachteile vom Stromanbieter-Wechsel.
Eine winzig kleine Tabelle. Keine Sorge, wir ersetzen das Bild in naher Zukunft!

SwitchUp Quick Tipp: Wir machen’s nicht nur automatisch, sondern auch noch sicher: der Stromanbieterwechsel ist durch einen kostenfreien, bis dato einzigartigen Wechselschutz in Zusammenarbeit mit der ARAG Rechtsschutzversicherung abgesichert.

Jährlich den Stromanbieter wechseln oder nur einmalig?

Stromanbieter wechseln lohnt sich, keine Frage. Aber wie oft sollte dieser Prozess stattfinden? Wie bei so vielen Dingen im Leben lohnt es sich, eine Routine zu entwickeln. Von einmal Joggen und Salat essen kommt schließlich auch kein Sixpack

Auf den Punkt gebracht

Ca. 90% der deutschen Verbraucher*innen haben im letzten Jahr nicht gewechselt - obwohl gerade regelmäßige Optimierungen notwendig sind, um nicht immer wieder neuen Preiserhöhungen ausgesetzt zu werden.

SwitchUp-Empfehlung: Die maximale Ersparnis ergibt sich durch einen jährlichen Stromanbieterwechsel. Wenn dies aus bestimmten Gründen nicht für Sie in Frage kommen sollte, wechseln Sie zumindest einmalig zu einem Stromanbieter, welcher nicht für enorme Preiserhöhungen bekannt ist.

Maximale Ersparnis durch jährlichen Stromanbieterwechsel

Für Vollprofis kommt nur diese Option in Frage. Sie können häufig zwischen 150-200 € durch einen Stromtarif inklusive Bonus im Vergleich zum Grundversorgungstarif sparen - wenn ein Gastarif obendrauf kommt, sogar mehr als das Doppelte.  Aber aufgepasst: wer nicht rechtzeitig vor Ablauf der Kündigungsfrist den Tarif wechselt, muss leider mit einem sehr teuren zweiten Vertragsjahr rechnen. Schwuppdiwupp ist im schlimmsten Fall die Ersparnis des ersten Jahres futsch.

Der günstigste Stromanbieter ist leider oft auch durch viele Beschwerden bekannt. Falls Sie weniger Lust auf intimen und regelmäßigen Briefkontakt mit Ihrem Anbieter haben, machen Sie lieber einen Bogen um solche Billigstromanbieter. Sonst könnte sich das vermeintliche Schnäppchen als Katze im Sack entpuppen.

Kunden werden ohne Stromanbieterwechsel bestraft
Zum günstigen Stromanbieter wechseln oder sich lieber für die Treue mehr berechnen lassen?

Geringere Basiskosten bei einmaligem Stromanbieterwechsel

Sie wollen nicht in spätestens 2-3 Jahren erneut den Stromanbieter wechseln? Kein Problem, dann wählen Sie allerdings lieber einen Stromtarif ohne Bonus. Bei diesen sind Arbeitspreis und Grundpreis, also die Basiskosten, in aller Regel günstiger als bei der Alternative. Folglich sind auch die monatlichen Abschläge etwas geringer. Kurzgesagt: Sie tauschen einen effektiv geringeren Preis mit Langzeitwirkung gegen einen insgesamt kostenintensiveren Preis mit kurzzeitig besserem Cashflow ein. Ihre persönliche Situation und welches Modell besser zu Ihnen passt, kennen Sie am besten.

Ein Fuchs ist, wer bei dieser Variante auf die Politik der Preiserhöhungen des neuen Stromanbieters achtet. Eine Reihe von Billigstromanbietern nimmt systematisch übermäßige Preiserhöhungen vor, in der Hoffnung, dass die Kunden diese übersehen oder schlichtweg keine Lust haben, sich mit einem erneuten Stromanbieterwechsel auseinanderzusetzen. Wollen Sie lieber zu dieser Gruppe gehören oder ein Fuchs sein?

Die Vor- und Nachteile von jährlichen vs. einmaligen Stromanbieterwechsel im Überblick

Vor- und Nachteile zum jährlichen Stromanbieterwechsel

Wann ist der richtige Zeitpunkt, den Stromanbieter zu wechseln?

Mit einem Blick auf Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zeigt unsere magische Hellseherkugel für Strompreise – im Gegensatz zu Gaspreisen – nur eine Richtung an: Nach oben!

Auf den Punkt gebracht

Strompreise sind ein bisschen so wie Aktien. Am besten kauft man sie günstig ein und verkauft sie teuer - gut, da hört die Analogie auch schon wieder auf zu funktionieren. Viele Stromanbieter ermöglichen die Beauftragung eines Wechsels schon weit vor Lieferungsbeginn (6-12 Monate; in Ausnahmefällen sogar noch weiter).

SwitchUp-Empfehlung: Wer klug wechseln möchte, kann bereits mit einigem Vorlauf einen Wechsel veranlassen. Dadurch kann sicher gegangen werden, dass der aktuelle Strompreis diesem Vertrag zugrunde liegt; falls sich doch noch was am Preis ändern sollte (sehr selten), gilt das Sonderkündigungsrecht.

Der frühe Vogel fängt den Wurm: Stromanbieter wechseln und günstige Strompreise sichern

Richtige Stromwechsel-Experten (zu welchen Sie sich nicht unbedingt zählen müssen, um trotzdem zu sparen) veranlassen den Stromanbieterwechsel sehr frühzeitig, um sich den aktuell gültigen Strompreis zu sichern.

Dies ist möglich, da viele Stromanbieter den Wechsel teils schon 6 Monate, 12 Monate oder, in Ausnahmefällen, sogar noch früher ermöglichen. Selbst im seltenen Fall, dass der vertraglich abgesicherte Preis sich ändern sollte, können Sie vom Recht der Sonderkündigung Gebrauch machen.

Eine umständliche Ausnutzung einer Grauzone oder Lücke? Keineswegs. Der frühzeitige Stromanbieterwechsel wird ganz regelkonform veranlasst und der zukünftige Anbieter fragt beim aktuellen Anbieter an, wie lange Ihr Vertrag noch läuft. Dieser teilt diese Information natürlich gerne mit und der zukünftige Anbieter kündigt automatisch den Vertrag zum Ende der aktuellen Vertragslaufzeit - und übernimmt nahtlos die Versorgung, wenn es soweit ist.

Erst kurz vor Ablauf der Kündigungsfrist den Stromanbieterwechsel vornehmen

Kurz vor Knapp ist mehr Ihr Ding? Deadlines machen ja auch wirklich erst Spaß, wenn sie schon fast vorbeigerauscht sind. Anders gesagt: es liegt in der menschlichen Natur, die größtmögliche Flexibilität wahren zu wollen und zum günstigsten Zeitpunkt den Wechsel vornehmen zu wollen.

Warum das zwar theoretisch eine ganz nette Idee, aber in der Praxis wenig realistisch ist? Es ist wie Lotto spielen. Niemand kann genau vorhersagen, wie sich die Strompreise wirklich entwickeln werden. Eine Tendenz ist jedoch sehr verlässlich: die Preise steigen erfahrungsgemäß im Zeitverlauf. Dass sie günstiger werden als jetzt ist also recht unwahrscheinlich.

Dies hat mehrere Gründe. Jahr für Jahr steigen die EEG-Umlagen, welche wiederum über den Strompreis auf Verbraucher weitergeleitet werden. Steigen die Einkaufspreise an der Strombörse, Sie ahnen es bereits, wird dies natürlich auch direkt weitergeleitet. Sinken die Preise jedoch, macht sich dies in den seltensten Fällen auf Ihrer Rechnung bemerkbar.

Kurzgesagt: Dass die Strompreise fallen ist ähnlich wahrscheinlich wie ein 6er im Lotto. Sicher hingegen können Sie auf einen Anstieg der Preise wetten. Sparen Sie lieber Energie und Zeit und nehmen den Stromanbieterwechsel frühzeitig vor.

SwitchUp Quick Tipp:‍Warten Sie lieber nicht zulange mit dem Wechsel. Viele Stromanbieter geben als frühesten Wechselzeitpunkt ca. 3 Wochen vor dem gewünschten Termin an. Dies liegt an längeren Bearbeitungszeiten von der Kommunikation zwischen Netzbetreiber und Anbieter. Ersterer hat bis zu 14 Tage Zeit, notwendige Informationen zu übermitteln. Kommt dann noch ein möglicher Fehler Ihrerseits zustande - beispielsweise ein Flüchtigkeitsfehler beim Ablesen der Zählernummer - ist das Desaster vorprogrammiert. Planen Sie also lieber eine Woche zusätzlich als Puffer ein.

Wie läuft der Stromanbieterwechsel ab
und was kann dabei schief gehen?

Auf den Punkt gebracht

Den Stromanbieter zu wechseln ist keine Raketenwissenschaft. Der Wechsel ist problemlos online zu bewerkstelligen. Außer einem neuen Absender der monatlichen und jährlichen Rechnungen ändert sich nicht viel für Sie. Und den Ersparnissen, die Sie dank dem Wechsel verbuchen können.

SwitchUp Empfehlung: Machen Sie sich keine Sorgen, dass beim Wechsel irgendwas schiefgeht. Selbst im Fall einer Insolvenz übernimmt der lokale Grundversorger, Kühlschrank und Glühbirnen werden weiterhin funktionieren.

Schritt 1: Stromanbieterwechsel online beauftragen

Nachdem Sie Ihren neuen Stromanbieter des Herzens ausgesucht haben, können Sie den Wechsel direkt online beauftragen. Der Wechselvorgang ist bei klassischen Vergleichsportalen ähnlich wie bei modernen Tarifoptimierern: Sie geben Name, Anschrift, Bankverbindung sowie Kundennummer des aktuellen Anbieters sowie Zählernummer ein und geben auf dieser Basis den Stromanbieterwechsel in Auftrag.

Eine Auftragsbestätigung inklusive aller Tarifdetails dazu erhalten Sie vom genutzten Service per E-Mail. Innerhalb weniger Tage folgt die Auftragsbestätigung durch den neuen Stromanbieter, in der nochmals die Tarifkonditionen bestätigt werden. Dann haben Sie alles Schwarz auf Weiß.

Falls Sie es sich doch anders überlegen sollten, können Sie den Wechsel innerhalb von 14 Tagen via E-Mail widerrufen.

Schritt 2: Kündigung erfolgt automatisch

Nach Erhalt des Wechselauftrags schickt der neue Stromanbieter eine Kündigung an den aktuellen Anbieter. Dies erfolgt automatisch und ohne Umwege. Der aktuelle Stromanbieter meldet dem Neuen zurück, ob noch eine Vertragsbindung besteht bzw. wie lang der aktuelle Vertrag noch läuft. Der neue Stromanbieter spricht dann die Kündigung zu diesem Datum aus.

In diesem Kontext bestätigt der neue Stromanbieter häufig gleichzeitig einen vorläufigen Belieferungsbeginn, welcher oft nicht korrekt ist: der neue Anbieter weiß noch gar nicht, wie lang genau der aktuelle Vertrag läuft. Ignorieren Sie dieses Datum also einfach. Mit der eigentlichen Vertragsbestätigung, die man rund 2 Wochen später erhält, bestätigt der neue Stromanbieter den definiten Belieferungsbeginn, der nahtlos an das Vertragsende des aktuellen Stromanbieters anknüpft.

Schritt 3: Zählerablesung zum Belieferungsbeginn

Von Ihrer Seite aus ist zu diesem Zeitpunkt schon fast alles erledigt. Sofern alle Wechseldaten korrekt angegeben wurden, erfolgt von Vertragsbestätigung bis zum tatsächlichen Belieferungsbeginn alles vollautomatisch.

Sie müssen lediglich zu diesem Startpunkt den aktuellen Zählerstand ablesen und diesen einem der drei Mitspieler mitzuteilen: alter Stromanbieter, neuer Stromanbieter oder Netzbetreiber. Die mauscheln ohnehin alle miteinander, weshalb die Info nur an einen von denen gehen muss. Dafür bekommen Sie üblicherweise eine Postkarte mit der Bitte um Zählerablesung zugesendet.

Zu viele tote Ratten im Keller, Sie finden den Zähler oder den Lichtschalter einfach nicht? Kein Problem - selbst wenn Sie den aktuellen Zählerstand nicht ablesen können, wird auf Basis des letzten bekannten Standes hochgerechnet und dies für die Schlussrechnung herangezogen. Sehen Sie es mal so: Sie bezahlen den Strom sowieso. Ob davon ein sehr geringer Teil nun in die Periode des alten oder neuen Stromanbieters fällt, ist recht wumpe.

Da der Netzbetreiber ohnehin einmal pro Jahr vorbeikommt und sich zum Zähler durchkämpft - was Sie übrigens immer mitbezahlen, egal bei welchem Stromanbieter Sie gerade sind - ist also dafür gesorgt. Der Netzbetreiber bleibt auch der Gleiche, auch wenn Sie den Stromanbieter wechseln. Dies sind zwei unterschiedliche Wesen, weshalb sie auch unterschiedlich heißen - logisch.

Schritt 4: Zahlung via monatlichen Abschlag

Fast geschafft. Der Wechsel ist vollzogen und der neue Stromanbieter bucht - sofern Sie dem elektronischen Lastschriftverfahren zugestimmt haben - automatisch den monatlichen Abschlag von Ihrem Bankkonto. Diesen sollten Sie als eine Art Vorauszahlung für den erwarteten Verbrauch verstehen. Am Ende des Jahres wird geschaut, wie viel Strom Sie tatsächlich verbraucht haben und die entstandenen Kosten werden mit dem Abschlag verrechnet. Zu viel bezahlt? Sie bekommen was zurück! Zu viel verbraucht? Bitte noch einmal nachzahlen.

Stromanbieter präferieren natürlich lieber einen etwas zu hohen Abschlag als eine Nachzahlung Ihrerseits. Das ist in dem Sinne gut für Sie, da Sie sich keine Sorgen um Nachzahlungen, Mahnungen oder gar Inkassobüros (falls Sie die Mahnungen schlicht übersehen) machen müssen. Andererseits gewähren Sie dem Anbieter quasi ein zinsloses Darlehen. Besser also, wenn der Abschlag einigermaßen passt.

SwitchUp Quicktipp:‍Bei einem Stromwechsel mit Prämie entsprechen die Abschläge nicht den tatsächlichen Kosten. Bonuszahlungen werden separat von Abschlägen ausgezahlt - also nicht wundern, dass der monatliche Abschlag möglicherweise etwas höher ausfällt. Am Ende des Vertragsjahres macht es Bling Bling und Sie können einen saftigen Bonus einstreichen.

Schritt 5: Automatische Vertragsverlängerung, sofern nicht gekündigt

Egal ob 1-monatiger oder 12-monatiger Stromvertrag, er verlängert sich automatisch, sofern Sie nicht vor Ablauf der Kündigungsfrist kündigen. Meistens verlängern sich die Verträge um die Laufzeit: also in unserem Beispiel um 1 Monat bzw. um 12 Monate. Ersteres wäre noch zu verkraften, wenn Sie die Frist verpassen, letzteres wird da schon eher unangenehm.

Es empfiehlt sich also, rechtzeitig zu schauen, ob das nächste Vertragsjahr wieder beim selben Stromanbieter verbracht werden soll oder ob nicht ein Wechsel angebracht wäre. Dies können Sie über ein Vergleichsportal machen oder einen Tarifoptimierer damit beauftragen. Falls Sie diesen Service bereits nutzen, macht dieser dies sogar auf Wunsch ganz automatisch.

Diese 5 Schritte waren jetzt wirklich nicht komplexer als die paar Schritte von Sofa zu Kühlschrank und wieder zurück. Ein Träumchen, nicht wahr?

Das ändert sich durch einen Stromanbieterwechsel

  • Das ändert sich: Der Rechnungsabsender. Das wars.
  • Das ändert sich nicht: Alles Wesentliche bleibt wie gehabt. Es wird kein Stromzähler gewechselt, es kommt kein Techniker, der Netzbetreiber wird weiterhin die jährliche Zählerablesung fortführen.
Veränderungen durch Stromanbieterwechsel
Durch einen Stromanbieterwechsel ändert sich lediglich der Rechnungsabsender

Fazit

Den Stromanbieter zu wechseln ist einfacher als Sie denken, wenn man weiß, worauf man achten sollte. Dies sind vor allem die 3 eingangs gestellten Fragen:
   - selber wechseln oder lieber wechseln lassen?
   - jährlich oder einmalig wechseln?
   - wann ist der richtige Zeitpunkt für den Wechsel?
Wenn Sie darauf die Antworten kennen, steht dem Wechsel zu einem günstigeren Stromanbieter nichts mehr im Wege. Da Sie diesen Artikel aufmerksam verfolgt haben, sollten Sie ja nun voll im Bilde sein. 👍

Stromanbieter Vergleich - Kapiteltrenner grünes Stromkabel oben

Darum möchten wir Ihnen mit diesem Artikel
beim Stromanbieter wechseln helfen

Stromanbieter Vergleich - Kapiteltrenner grünes Stromkabel unten

Wir von SwitchUp sind ein junges Startup von Berlin, welches sich seit 4 Jahren diesem schief hängenden Strommarkt und Gasmarkt widmet. Wir sind mit dem Anspruch gestartet, ein Unternehmen konsequent auf einer Philosophie aufzubauen, bei der Fairness im Mittelpunkt steht. Wie sagt Tron im gleichnamigen Kultfilm der ‘80er? “Für die User!” In diesem Sinne ist es uns ein Anliegen, Sie nach besten Kräften dabei zu unterstützen, damit Sie in Folge Ihres Stromanbieterwechsels bei einem fairen Strom- und Gasanbieter landen und – damit dies zuverlässig klappt – alle notwendigen Informationen transparent und verständlich zur Verfügung haben.

Seitens SwitchUp bieten wir all den Menschen, die keine Lust haben, selber den Stromanbieter zu wechseln, einen Tarifaufpasser-Service an, der dies automatisch regelt. Der besondere Clue daran: Dieser Tarifaufpasser-Service wechselt Sie nicht nur einmalig zu einem günstigen Stromanbieter, sondern prüft regelmäßig alle verfügbaren Stromtarife und sorgt automatisch für einen erneuten Stromanbieterwechsel, wenn ein besseres Angebot vorhanden ist. Ohne Aufwand für Sie und völlig kostenfrei.

17.10.2018 Stromanbieterwechsel: Bonn

Übersicht: 3 Jahre Entwicklung in Bonn. Wer den Stromanbieter jaehrlich wechselt, kann rund 900 € sparen.
Wer jährlich wechselt, kann seine Ersparnis fast verdreifachen.

Lohnt sich der jährliche Stromanbieter-Wechsel in Bonn?

Heute werfen wir einen Blick auf die Situation in Bonn. Lieber einmalig den Stromanbieter wechseln und dann keinen Gedanken mehr daran verschwenden? Oder doch lieber den jährlichen Wechsel angehen und das Sparpotenzial maximieren? Wie es im Vergleich zum Grundversorgungstarif, a.k.a. nie wechseln, über einen Zeitraum von 36 Monaten ausschaut, beleuchten wir jetzt für die ehemalige Hauptstadt.

Jährlicher Stromanbieter-Wechsel:

Die Ersparnis in Bonn sieht im Vergleich zu einigen anderen Städten sehr gut aus. Potenziell können Sie über 900 € über 3 Jahre einsparen - Geld, was gut in einem Urlaub oder einer etwas teureren Anschaffung investiert wäre. Aber noch viel wichtiger: Sie setzen ein Zeichen, dass Sie die gängigen Marktpraktiken durchschaut haben und sich nicht länger ein Trägheitspremium aufdrücken lassen.

Ein kurzer Hinweis: die Strompreise können sich über die 3 Jahre natürlich noch ändern. Deswegen lohnt sich das Einschalten eines automatischen Tarifoptimierers, der stets für Sie zum besten Zeitpunkt den Stromwechsel beauftragt. Falls Sie lieber manuell vorgehen wollen, empfiehlt sich eine regelmäßige Recherche über aktuelle Strompreise und Veränderungen beim Strompreisvergleich. Wenn Sie frühzeitig den Wechsel in Auftrag geben, können Sie sich günstige Strompreise sichern.

Einmaliger Stromanbieter-Wechsel:

Auch hier empfiehlt sich, ähnlich wie in Bochum, der Stromanbieter Roth. Durch die 36-monatige Preisgarantie ist für dieses Beispiel eine jährliche Ersparnis von rund 110 € zu erwarten. Insgesamt also 330 € weniger als der Grundversorgungstarif über 3 Jahre. Wie sich der Stromanbieter nach Ablauf der Preisgarantie verhält und ob die Preise angezogen werden, bleibt abzuwarten.

Nie den Stromanbieter wechseln:

Wer dem lokalen Grundversorger loyal bleiben möchte, zahlt also über 3 Jahre rund 900 € Premium obendrauf. Manche Verbraucher zahlen dies gerne, um lokale Anbieter zu unterstützen. Andere hegen Sorgen bezüglich des Stromwechsels. Ob alles problemlos läuft, wenn man den Stromanbieter wechselt, lässt sich nicht immer 100%ig garantieren. Allerdings gibt es nichts zu befürchten, wenn zu einem etablierten, seriösen Stromanbieter gewechselt wird. Wie in diesem Beispiel die Stromanbieter, die auf eine Historie mit wenig Kundenbeschwerden zurückblicken können. Wir haben Expertentipps zu diesem Thema in diesem Artikel zusammengefasst, damit Sie schnell sehen, nach welchen Kriterien Sie Stromanbieter besser einschätzen können.

14.10.2018 Stromanbieterwechsel: Bochum

Ein Vergleich über den Stromanbieterwechsel in Bochum über 3 Jahre. Wer regelmäßig wechselt, kann bis zu 794 € einsparen. Wer nur einmal wechselt, spart sehr viel weniger. Und wer gar nicht wechselt, spart gar nicht.
‍ ‍Bei einem durchschnittlichen Verbrauch von 3.500kWh in PLZ: 44787, Bochum‍

Wer im Pott nicht Strom wechselt, wird abgezuppt!

Ein Stromanbieterwechsel ist Pille-Palle. Jetzt mal mit Schmackes in die Materie und nicht lang um den heißen Brei herum latschern.

Jährlicher Stromanbieter-Wechsel:

Auch im Ruhrpott lässt sich im Vergleich zum Grundversorgungstarif ordentlich sparen. Wer hart malocht, will seine Kohle vielleicht lieber für was anderes ausgeben als für Strom. Gemäß der Annahme, Kündigungsfristen werden nicht verpasst und die Strompreise verändern sich nicht, bringt der regelmäßige Stromanbieterwechsel satte 794 € Ersparnis ein.

Einmaliger Stromanbieter-Wechsel:

Wer keine Lust hat, ständig nach neuen Stromanbietern zu kieken, kann sich für Roth Energie entscheiden. Mit einer 36 monatigen Preisgarantie spart man zwar sehr viel weniger, aber hat für die nächsten 3 Jahre erstmal Ruhe. Oder?

Über Beschwerdeportale wie Reclabox lassen sich keine Beschwerden über den Stromanbieter finden. Seit wenigen Jahren ist der eigentliche Gasversorger erst auf dem Strommarkt aktiv.

Allerdings umfasst die Preisgarantie lediglich den Energiepreis. Steigen Steuern oder EEG-Umlagen, werden diese mit hoher Wahrscheinlichkeit an den Kunden weitergeleitet - sofern sich ROTH nicht von anderen Stromanbietern diesbezüglich unterscheiden sollte.

Kurzgesagt: Für Verbraucher, die kein Bohei um den Stromanbieterwechsel machen wollen, scheint dies eine gute Alternative für die nächsten 3 Jahre zu sein. Wie es nach dem Ablauf der Preisgarantie weitergeht, bleibt abzuwarten.

Kein Stromanbieter-Wechsel:

Der Wechsel ist einfach zu viel Brassel? Verständlich. Wer im Ruhrpott fest verwurzelt ist, mag möglicherweise nicht vom lokalen Grundversorger wegwechseln. So ganz geheuer ist ihm der regelmäßige Stromanbieterwechsel ohnehin nicht - ob man alle Boni auch wirklich ausgezahlt bekommt? Wie steht es um Kundenbeschwerden bei den günstigen Stromanbietern?

Für wen der Wechsel angesichts dieses kurzen Beispiels (unter Berücksichtigung bestimmter Annahmen, siehe weiter unten) jetzt doch an Attraktivität gewonnen hat, gibt es gute Neuigkeiten: der regelmäßige Stromanbieterwechsel kann ganz einfach in Auftrag gegeben und automatisiert werden. Einfach mal eine unverbindliche Tarifempfehlung von SwitchUp anfordern und nie wieder selbst aktiv werden müssen.

13.10.2018 Stromanbieterwechsel: Düsseldorf

Wer nicht den Stromanbieter wechselt, zahlt drauf:

Bei einem durchschnittlichen Verbrauch von 3.500kWh in PLZ: 40210, Düsseldorf. Über 3 Jahre.

Jährlich, einmal oder nie wechseln?

Ja, der Stromanbieterwechsel klingt nicht sonderlich sexy. Irgendwie ist das ein in die Ferne gerücktes, abstruses Ding, was man mal machen sollte. Irgendwann. So wie zum Zahnarzt gehen oder einen Fahrradhelm tragen, auch wenn es echt dämlich ausschaut. Deshalb wollten wir Ihnen ganz konkret, kurz und knapp einfach zeigen, was über einen Zeitraum von 36 Monaten (3 Jahren) passiert oder eben nicht passiert.

Jährlicher Stromanbieter-Wechsel:

Die Zeichen stehen gut. Über die nächsten 3 Jahre wechseln Sie regelmäßig, alle 12 Monate, den Stromanbieter mit einem Tarif inkl. Bonus (Neukunden-, Wechsel- oder Treuebonus genannt). So sparen Sie rund 740€ über diese Jahre im Vergleich zum teuren Grundversorgungstarif des lokalen Stromanbieters.

Ein Hinweis: wechseln Sie den ersten Stromtarif einfach nicht und verbleiben stattdessen in diesem für die nächsten 3 Jahre sparen Sie im Vergleich ungefähr 340 €. *

Einmaliger Stromanbieter-Wechsel:

Wozu den Aufwand betreiben und sich ständig mit dem Wechsel Thema herumschlagen? Einmal reicht doch auch. Also flugs im Vergleichsportal an den Filteroptionen gedreht und den günstigsten Stromtarif mit der längsten Preisgarantie herausgesucht. Sie wollen ja schließlich nicht aufgrund einer Preiserhöhung nach 12 Monaten den Stromtarif doch wieder wechseln müssen.

Doof nur, dass dieser nur im ersten Jahr günstiger ist und in den folgenden 2 Jahren pro Jahr 34 € mehr als die Grundversorgung kostet.Verrechnet mit der Ersparnis des ersten Jahres sparen Sie rund 123 € mit einem einmaligen Stromanbieterwechsel.

Nie wechseln:

Warum weg vom lokalen Stromanbieter - er hat doch die letzten 20 Jahre auch eine super Arbeit geleistet? Das stimmt natürlich, aber im Gegensatz zu lokalen Bio Eiern oder dem Kleid aus der netten Boutique die Straße hinunter, ist es recht egal, woher Ihr Strom kommt. Er wird ins Stromnetz gespeist und dann verteilt. Verglichen mit der maximalen Ersparnis von rund 740 € müssen Sie überlegen, ob Sie dem lokalen Grundversorger treu bleiben wollen während wechselfreudige Verbraucher eben diese Boni einstreichen.

Hypothetische Grundannahmen für dieses Beispiel:

Dies ist ein kleines Gedankenexperiment und der Einfachheit halber gehen wir von einigen Faktoren aus, die in der echten Welt nicht unbedingt auch so starr sind:

  • keine Preiserhöhung in den 3 Jahren
  • keine Veränderungen an Steuern und EEG-Umlagen
  • keine Insolvenzen der exemplarischen Stromanbieter
  • keine Änderung am Verbrauch

Prozentual bleiben diese Verhältnisse allerdings bestehen. Steigt der Preis beispielsweise, so würde sich das gleichermaßen bei allen 3 Beispielen bemerkbar machen. Prozentual würden Sie immer noch ungefähr genauso viel bei den möglichen Wechsel-Optionen sparen.

* Unsere Erfahrung hat gezeigt, dass gerade besonders günstige Stromanbieter mit sehr guten Konditionen im ersten Vertragsjahr locken, um dann im 2. Jahr die Preise deutlich anzuheben. Deshalb ist in der Regel ein Verbleiben beim ersten Stromanbieter im Beispiel “Jährlicher Wechsel” nicht zu empfehlen.

Finger weg von Stromtarifen mit Wechselprämie!

11.10.2018: Wechselprämie: EnBW S4 Galaxy Tab - München

‍ ‍Vergleich für München, PLZ: 80335, bei einem Jahresverbrauch von 3.500kWh über 24 Monate. Stromtarif 1: EnBW; Stromtarif 2: BEV.

Kurz und knapp: 

Lohnt sich ein Stromtarif inklusive Hardwareprämie mehr für Sie als ein Stromtarif mit einem Geld Bonus?

Die Antwort: 

Nein.

Aber warum es sich vielleicht doch lohnen könnte, zum Stromtarif mit Wechselprämie zu wechseln, beleuchten wir zum Schluss!

Warum?

Auf den ersten Blick scheint die Option “Stromtarif mit Geld” viel attraktiver als die Alternative mit Wechselprämie. Ganz so einfach ist es dann doch nicht. Warum? Klären wir sofort im Anschluss. Erst einmal zücken wir Bleistift, Taschenrechner und Papier und nehmen die beiden Stromtarife unter die Lupe!

Stromtarif mit Wechselprämie: EnbW

  • Gesamtkosten: 2617 €
  • Laufzeit: 24 Monate
  • Prämie: S4 Galaxy Tablet 64 GB
  • Kostenpunkt: ca. 650 - 740 €

Stromtarif mit Geld Bonus: BEV

  • Gesamtkosten: 768 €
  • Laufzeit: 12 Monate
  • Sofortbonus + Neukundenbonus

Wir sehen also, dass wir aufgrund der Laufzeiten den Stromtarif mit Wechselboni mit 2 multiplizieren müssen, um auf ein vergleichbares Ergebnis zu kommen. Im Realfall würden wir natürlich im zweiten Vertragsjahr zu einem anderen günstigen Stromanbieter wechseln. Die Differenz könnte sich dann um einige wenige Euro ändern. Aber den Hickhack sparen wir uns jetzt einfach und lassen mal Fünfe gerade sein.

In unserem Geldbeutel befinden sich bei Option 2 nun nach 24 Monaten ungefähr 1080 € mehr verfügbares Kapital als bei Option 1 inkl. Wechselprämie. Allerdings besitzen wir nun kein schickes Samsung Galaxy S4 Tablet - das müssen wir noch käuflich erwerben.

Im gängigen Elektronikfachhandel finden wir das Gerät für zwischen 650 - 740 €, ein richtiges Schnapperl also. Aber damit geben wir uns nicht zufrieden und recherchieren noch weiter in den Untiefen des Internets:

Eine Übersicht, in der sich verschiedene Varianten des Galaxy S4 Tablets befinden. Das günstigste kostet ca. 525 €.
‍bei Idealo finden wir die Variante, die beim EnBW Stromtarif inkludiert ist, für runde 525 €. Na geht doch!

Keine Sorge, jetzt sind wir mit dem Rechnen fast durch. Wir haben ca. 1080 € mehr Cashflow durch den Stromtarif mit Wechselbonus. Davon geben wir ca 525-550 € für das Tablett aus und haben immer noch rund 500 - 550 € übrig. Ganz einfach gesagt: Durch den Stromtarif mit Bonus können Sie sich das Tablett zwei mal kaufen!

Wann lohnt sich der Stromtarif mit Wechselprämie?

Zu Beginn haben wir angekündigt, dass die Entscheidung möglicherweise doch nicht so leicht fällt. Warum? Wir müssen uns der Frage nach dem Cashflow stellen. Zwar können Sie sich nach 24 Monaten durch die Differenzen dank klugem Stromanbieter-Wechsel problemlos das Tablett auch selbst kaufen, sogar für den Einzelhandelpreis. Allerdings mussten Sie dann sehr viel länger warten - brauchen Sie das Gerät direkt, könnte der Stromtarif auch als eine Art Finanzierung verstanden werden.

Allerdings sollten Sie sich überlegen, dass viele Online-Shops mittlerweile gerade für das erste Jahr 0% Finanzierungen anbieten. Am Ende bleibt es eine Geschmackssache. Wollen Sie lieber insgesamt mehr sparen und das verfügbare Kapital nach Gusto in das investieren, was Sie glücklich macht (und auch noch etwas übrig haben für ein weiteres Schmankerl) oder präferieren Sie die “Direkt mein Geschenk bekommen und dann keinen weiteren Gedanken an das Thema verlieren” Variante?